Start-up-Szene in Kroatien

 

Die Start-up-Szene in Kroatien ist mit der in Deutschland überhaupt nicht vergleichbar.  Kroatien ist ein viel kleineres Land, das erst jetzt die Wichtigkeit der Startups im Land zu schätzen lernt.  Früher zog es kroatische Gründer erst mal ins Ausland, wenn sie ihre Ideen umsetzen wollten, heutzutage können sie sich auch in Kroatien beweisen.

Die Zahl der kroatischen Start-ups ist bescheiden, aber der Trend zur Selbstverwirklichung besteht. Die Szene bilden junge, fleißige Unternehmer mit guten Ideen und meist guter Ausbildung im Technologiebereich, sowie guten Englischkenntnissen. Was jedoch leider immer noch fehlt, sind Kapital und Investoren. Obwohl Investoren und Mentoren der Start-up-Szene regelmäßig die Hauptstadt Kroatiens besuchen, was Gründern die Vernetzung über die Grenzen hinaus erleichtert.

Die größten Probleme für Start-ups in Kroatien sind: die komplizierten Gesetze und die Bürokratie, sehr hohe Steuern (besonders für Neuanfänger), Korruption, aber auch die Mentalität – ein sicherer Job und keine Sprünge ins kalte Wasser. Die strukturellen Rahmenbedingungen sind entmutigend und führen dazu, dass viele Unternehmer bereits aufgeben, bevor sie überhaupt etwas in dem Land angefangen haben. Weil es schlichtweg einfacher ist, ein paar Kilometer weiter im Ausland zu gründen.

 

Start-ups

Das Start-up-Unternehmen ist ein wirtschaftsgeschichtlich recht neuer Begriff, der ein junges Unternehmen bezeichnet, das vor allem durch zwei Besonderheiten gekennzeichnet wird: Es hat eine innovative Geschäftsidee bzw. Problemlösung – und die Unternehmensgründung erfolgt mit dem Ziel, stark zu wachsen und einen hohen Wert zu erreichen. Die Finanzierung wird dabei häufig wegen der Risiken nicht über klassische Banken organisiert, sondern über Förderbanken und innovative Finanzierungsformen wie etwa Venture- und Seed-Kapital und Crowdfunding. Die Zahl der Startups in Kroatien steigt jeden Tag, weil Kroatien fruchtbarer Boden für neue und innovative Ideen ist. Das Potenzial der Startups aus Kroatien haben auch sehr große Investoren, Mentoren und Wettbewerbe bemerkt. Einige der wichtigsten und preisgekrönten Startups in Kroatien sind:

Repsly ist ein kroatischer Start-up, der im Jahr 2010 unter dem Namen Salespod von Marko Kovač gegründet wurde. Repsly hat eine Softwarelösung für die Koordination von Außendienstmitarbeitern erschaffen, die heute Unternehmen wie Nike, Golf, L’Oreal, KIA Motors, Keune, Philips und Franck bei der Feldforschung hilft.

Bellabeat wurde 2014 von Sandro Mur gegründet. Der Start-up ist bekannt für seine Gesundheits-Apps und Produkte. Die preisgekrönteste App ist für werdende Mütter. Die Anwendung funktioniert ähnlich wie ein nicht-invasiver pränataler Monitor, der den Herzschlag, des ungeborenen Kindes, jederzeit hörbar macht. Der Clou der App ist ein integrierter Test, der das Wohlbefinden des Babys überwacht. So können Schwangere feststellen, ob die Bewegungsaktivität des Ungeborenen nachlässt, was oft ein Zeichen von Problemen ist.

Farmeron wird dieses Jahr seine Türen in Kroatien schließen, nachdem der Start-up vom amerikanischen Unternehmen Virtus Nutrition gekauft wurde. Der Startup wurde 2010 von Matija Kopić in Osijek gegründet und  erschaff eine App für modernes Landwirtschafts-Management, auch als Facebook für Kühe bekannt.

ShoutEm ist ein Spin-off des kroatischen Unternehmens Five Minutes Ltd. von Saša Šarunić und Viktor Marohnić. Sie sind bekannt für ihren erfolgreichen „Mobile App Creator“. Die App ermöglicht Nicht-Codern die Gestaltung von Apps, mit Drag and Drop Elementen und einer Auswahl von Themen, Farben und Designs.

UniGluko der Startup aus Kroatien will Diabetes-Patienten die Dokumentation ihres Blutzuckerspiegels erleichtern. Dafür entwickelt das Start-up Hard- und Software für Ärzte, mobile Anwendungen für Patienten sowie eine Cloud-Lösung zur Sammlung der Patientendaten. Ratko Magjarević, Luka Celić, Siniša Drobnjak und Saša Cvjetojević haben das Startup gegründet, das nun in Krakau in der dortigen Hubraum-Niederlassung sitzt und dort „für den kroatischen Markteintritt vorbereitet wird“.

Oradian ist ein kroatischer Fintech-Start-up, der im Jahr 2012 von  Antonio Šeparović, Onyeka Adibeli, Julian Oehrlein und Andrew Mainhart gegründet wurde. Sie entwickeln Softwarelösungen für Kredite und Sparen mit Mindestbeträgen. Ihr Hauptsitz ist in Zagreb, aber sie haben ihr Fokus auf ärmere Märkte gesetzt, in Ländern von Südamerika, Afrika und Asien. Forbes setzte sie auf die Liste der Top 5 europäischen Start-ups to watch 2016.

Rimac Automobili ist der vielleicht aufsehenerregendste Start-up Kroatiens, dessen Ziel es ist, mit elektrischen Supersportwagen die Automobilbranche zu revolutionieren. Rimac baut Elektro-Flitzer für 850.000 Euro. Der 28-jährige Tüftler Mate Rimac baut mit seinem Unternehmen Elektro-Sportautos für Superreiche und ist damit sehr erfolgreich, obwohl oder weil er Kroatien treu geblieben ist. Mittlerweile beschäftigt er 150 Leute und will noch einmal so viele einstellen.

Inkubatoren und Accelatoren

Inkubatoren bzw. Gründerzentren sind Einrichtungen zur Unterstützung von Startups, die verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Sie werden aus öffentlichen Mitteln als Teil der Wirtschaftsförderung oder von privaten Investoren oder in Kooperation öffentlicher und privater Geldgeber finanziert. Zu den typischen Angeboten eines Inkubators gehören: Büros und technische Infrastruktur für Jungunternehmen, Wirtschafts- und Rechtsberatung, Kontakte zu Investoren, Coaching, Training und Seminare zu betriebswirtschaftlichen Themen.

Accelerator (wörtlich Beschleuniger) haben eine ähnliche Funktion wie Inkubatoren, allerdings mit einem zeitlich gestrafften Programm. Sie richten sich an Startups, die sich ganz am Anfang befinden und oft nur eine Geschäftsidee haben. Meist wird ein Startup dabei über einen Zeitraum von einem Quartal oder maximal einem halben Jahr betreut und kofinanziert. Acceleratoren werden gewerblich betrieben, und der Accelerator nimmt als Entlohnung für seine Förderung meist einen Anteil am Startup-Unternehmen.

 

ZIP

ZIP ist der Erste und Wertvollste Startup Inkubator in Kroatien, er hat sich als einer der stärksten Startup Inkubatoren in der Region bewährt. ZIP wurde 2012 gegründet, mit dem Vorsatz, anspruchsvollen Unternehmen aus der Region Südosteuropas zu helfen, ihre Unternehmen zu gründen. Ausgezeichnet als die beste Institution für unternehmerische Unterstützung in Kroatien im Jahr 2014 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Unternehmertum. Die Vorteile von Zip sind, dass Teams im ZIP Startup Programm Zugang zu einem starken lokalen und internationalen Netzwerk von Mentoren und Unternehmern erhalten. In der Zeit der „Brut“ die Teams immer neue Geschäftskontakte erlangen und die ZIP-Teams in den Medien im Durchschnitt mehr als 400 Mal pro Jahr erwähnt werden.

 

 

HUB 385

Die Start-Up-Szene von Zagreb setzt auf Eigeninitiative und vernetzt sich in einem Coworking-Haus. In dem viele junge Leute sich als Unternehmer ausprobieren, Startups gründen und Ideen austauschen. 385 steht für die internationale Telefon-Vorwahl von Kroatien. Ivana Šoljan, Ivica Mudrinić und Ante Magzan sind die Gründer des Hubs. Das HUB385 ist ein Zentrum für Innovation, Coworking Space, eine Plattform für den Austausch von Wissen und Networking für alle, die bereit sind, in die Zukunft zu treten.

 

 

STARTUP Inkubator Rijeka

STARTUP Inkubator Rijeka ist eine neue unternehmerische Infrastruktur der Stadt Rijeka, im Gegensatz zu dem bereits bekannten Inkubatoren, müssen Nutzer von diesem Programm keine Wirtschaftssubjekte sein. Das Grundziel des STARTUP Inkubators ist die Erschaffung von einem förderlichen Umfeld für die Selbstständigkeit junger Menschen durch die Umsetzung ihrer eigenen Geschäftsideen. Außerdem die Erhöhung der Arbeitskompetenzen für die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und der Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmenskultur junger Menschen.

 

 

Inkubator BIOS Osijek

Der Business-Inkubator BIOS hilft Unternehmern durch mehrere seiner Aktivitäten und Projekte. BIOS ist ein Inkubator, der mit der Unterstützung der Stadt Osijek, Startup-Unternehmen mieten zu subventionierten Preisen ermöglicht. Zusammen mit dem Mietvertrag erhält der Mieter von BIOS Beratungen, Schulung, Präsentation und Förderung. BIOS versucht jedes Unternehmen individuell zu entwickeln, seinen spezifischen Bedürfnissen entsprechend. BIOS hat die Vision ein innovatives technologisches Ökosystem zu erschaffen, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, die an der Entwicklung von Slawoninen und Baranja teilnehmen wollen.

 

Croatia Founder Institut

Einen Einblick in die Startup Szene Kroatien gewährt das Croatia Founder Institut. In ihren Forschungen werden alle Personen, Programme, Organisationen und Investoren, die eine wichtige Rolle im Startup-Ökosystem Kroatiens spielen, erfasst.

Das Projekt StartupCroatia begann mit der Arbeit Mitte 2012, mit der Idee vom aktiven fördern gesellschaftlichen Veränderungen, als eine informative Plattform über Aktivitäten auf der kroatischen Startup Szene. Ihre Wünsche sind, Unternehmer zu unterstützen, die Öffentlichkeit über die Arbeit der Projekte und Organisationen in Kroatien zu informieren und gleichzeitig Menschen die Vernetzung ermöglichen. Diese Initiative hat als Ziel, die Unterstützung der Startup-Szene bei der Informierung und Realisierung innovativer Lösungen. Die ganze Arbeit an dem Projekt ist Eigeninitiative und freiwillig.

 

STARTUP Europe Awards Kroatien

Die Awards sind eine europaweite Veranstaltung, die die besten Startups in ihrer Kategorie auszeichnet. Die Awards werden während einer Zeremonie verliehen. Der Hauptgewinn ist dabei, nach Brüssel eingeladen zu werden, um den Europapreis verliehen zu bekommen, von der Europäischen Kommission, die bei allen Startup Europe Events zusammenarbeitet.

Die nationale Ausgabe des Startup Europe Award Kroatien Wettbewerbs fand am 15. November 2016 in Rijeka statt, organisiert von der Business School PAR mit der Unterstützung der Abteilung für unternehmerische Initiativen der Stadt Rijeka. Es wurden sieben Preise verliehen, in den Katergorien: Juvo Home Friend (ICT); Tinja (Energy); Studio Rebus/Meridda (Health); Braille Riddles (Social); Eter.io (Cities); Terrible Creations (Creative) and LovePranks (Tourism)

 

Förderung

HAMAG-BICRO

HAMAG-BICRO ist die Kroatische Agentur für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und Investitionen, die von der Regierung der Republik Kroatien mit dem Ziel gegründet wurde, die SME-Entwicklung zu unterstützen und Investitionen zu fördern.. Diese Agentur ist eine unabhängige Institution unter der Aufsicht des Ministeriums für Unternehmertum und Handwerk.

Die Haupttätigkeiten der Agentur sind: Investitionsförderung, Ausstellung von Garantien für Bankkredite an KMUs, Durchführung von Fördermaßnahmen, Mitfinanzierung von Beratungsleistungen

Aktive Unterstützung für die Wirtschaftsentwicklung in der Republik Kroatien zu gewährleisten, ein günstiges Klima für Unternehmertum und Investitionen zu schaffen, Kroatien als einen attraktiven Investitionsstandort aktiv zu fördern und ein positives internationales Image von Kroatien zu gestalten, sind das Ziel der HAMAG-BICRO.

 

Übersicht des Gesetzes über die Investitionsförderungen

Im Jahr 2012. hat die Regierung der Republik Kroatien das neue Gesetz über die Investitionsförderung, sowie über die Förderung des Investitionsumfelds („Gesetz“) (Amtsblatt „Narodne novine“ Nr. 111/2012, 28/2013) verabschiedet. Die Förderungsmaßnahmen aus dem neuen Gesetz sind auf die Stärkung von Produktionstätigkeiten, auf die Nutzung von neuen Technologien, auf die Förderung der Forschung, der Entwicklungstätigkeiten, sowie auf die Beschäftigungsförderung ausgerichtet.

 

Fördermaβnahmen, die mit den Gesetzesbestimmungen definiert wurden:

  1. Steueranreize – Minderung des Körperschaftssteuersatzes, abhängig von der Höhe der Investitionen und der Anzahl neuer Arbeitsplätze,
  2. Zollanreize – Zollbefreiung für die Einfuhr von Maschinen/ Ausrüstung, abhängig vom Zolltarif,
  3. Nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den förderfähigen Kosten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze  – abhängig von der Arbeitslosenrate in der Gespanschaft, in der investiert wird,
  4. Nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den förderfähigen Fortbildungskosten – abhängig von der Gröβe des Unternehmens und der Art der Schulung,
  5. Zusätzliche nicht rückzahlbare Zuschüsse zu den förderfähigen Kosten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze bei bestimmten Geschäftsaktivitäten – abhängig von der Art der Geschäftstätigkeit werden die rückzahlungsfreien Zuschüsse für die neuen Arbeitsplätze mit bestimmten Prozentsätzen multipliziert,
  6. Nicht rückzahlbare Zuschüsse für den Kauf von hochtechnologischer Ausrüstung/Maschinen für Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten – rückzahlungsfreier Zuschuss von bis zu 20% der förderfähigen Kosten für den Kauf von Maschinen/ Ausrüstung,
  7. Nicht rückzahlbare Zuschüsse zu Kapitalinvestitionen über 5 Millionen € und für mehr als 50 neue Arbeitsplätze – abhängig von der Arbeitslosenrate in der Gespanschaft, in der sich das Investitionsprojekt befindet,
  8. Nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Schaffung neuer Arbeitsplätze in arbeitsintensiven Investitionsprojekten– abhängig von der Anzahl der neuen Arbeitsplätze.

Eine Minderung des Körperschaftssteuersatzes wird aufgrund der vorgelegten jährlichen Einkommenssteuererklärung ermittelt.

Ein nicht rückzahlbarer Zuschuss für Investitionen in das Anlagevermögen wird nach Ablauf des ersten Investitionsjahres erteilt, und ein rückzahlungsfreier Zuschuss für die Schaffung von Arbeitsplätzen wird ein Jahr nach ihrer Schaffung erteilt.

 

MINIMALER BETRAG DER INVESTITION IN DAS ANLAGEVERMÖGEN
  • 50.000 € und 3 neue Arbeitsplätze für die Mikrounternehmen
  • 150.000 € und 5 neue Arbeitsplätze für Klein-, Mittel- und Groβunternehmen

Der Empfänger von Förderungsmaßnahmen kann ein Unternehmer – natürliche Person (Handwerker)- ein Gewinnsteuerpflichtiger oder ein Unternehmen sein.

Der Antrag auf den Erwerb des Status eines Empfängers von Fördermaβnahmen muss vor dem Beginn der Investition gestellt werden. 

Pflichten des Empfängers von Fördermaβnahmen – Vorlage des Jahresberichtes über den Status des Investitionsprojekts beim entsprechenden Ministerium und dem Finanzministerium – Finanzamt. Der Jahresbericht wird zusammen mit der Jahreseinkommenssteuererklärung und innerhalb der Fristen für die Abgabe der Jahreseinkommenssteuererklärung sowie in Übereinstimmung mit dem Gesetz über die Einkommenssteuererklärung vorgelegt

Auβer für Produktionsaktivitäten sind die Fördermaβnahmen für folgende Tätigkeiten bestimmt:

 

GESCHÄFTSAKTIVITÄTEN, DIE VON DEN INVESTITIONSMAβNAHMEN PROFITIEREN
KÖNNEN
Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten Aktivitäten zur Unternehmensförderung Dienstleistungen mit hohem Mehrwert
Verbesserung und Modernisierung von:

  • Produkten
  • Produktionsserien
  • Produktionsprozessen
  • Produktionstechnologien
  • Kontaktzentrum für die Kunden/Klienten
  • Zentrum für ausgelagerte Geschäftstätigkeiten
  • Logistik- und Distributionszentren
  • Entwicklungszentren für IKT-Systeme und Software
  • Kreative Service-leistungen
  • Touristische Service-leistungen
  • Verwaltungs-, Beratungs-, Ausbildungs-dienste
  • Dienstleistungen im Industrieengineering

 

Klassifizierung von Unternehmen nach dem Gesetz über die Entwicklungsförderung von Kleinunternehmen (Amtsblatt Nr. 29/02, 63/07, 53/12)
Unternehmenskategorie Anzahl der Beschäftigten   und Umsatz oder Bilanz insgesamt
Mittelunternehmen ≤ 249 ≤  50  Mill. € ≤ 43 Mill. €
Kleinunternehmen ≤ 49 ≤ 10  Mill. € ≤ 10 Mill. €
Mikrounternehmen ≤ 9 ≤ 2  Mil. € ≤ 2 Mill.   €

(http://www.investcroatia.hr/de/)

 

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